Der Blog

Im Blog der Deutschen Oper Berlin möchten wir mit Ihnen zusammen unsere Geschichte aufleben lassen, über unsere aktuellen Premieren, Vorstellungen und Künstler ins Gespräch kommen und über unsere Jugendarbeit informieren. Eine feste Rubrik wird die historische Kolumne von Curt A. Roesler sein, in der ein ganz besonderes historisches Ereignis beleuchtet wird und Sie einladen möchte, uns Ihre Geschichten zur Geschichte der Deutschen Oper Berlin zu erzählen. Jeweils ein „Foto der Woche“ möchte Ihnen die Deutsche Oper Berlin aus einer etwas anderen Perspektive nahebringen. Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!

11.06.2013

Das navigierende Bildtheater

Was haben Sasha Waltz, Constanza Macras und Nicola Hümpel gemeinsam?

Alle drei sind in den 90er und 00er Jahren auf Basis sehr unterschiedlicher künstlerischer Ansätze dem Schoß der Berliner Sophiensaele entwachsen und heute in einer Art (unausgesprochen) Tanz-Triumvirat maßgeblich für den internationalen Erfolg des zeitgenössischen Tanzes bzw. freien Theaters der Marke Berlin mitverantwortlich.

 

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30.04.2013

Girls‘ Day an der Deutschen Oper Berlin

Am 30. April konnten 16 Mädchen aus verschiedensten Berliner Bezirken und Schulen die unterschiedlichen Arbeitsbereiche eines Opernhauses kennenlernen. Ein Schwerpunkt lag dabei auf den frauenuntypischen, technischen Tätigkeitsfeldern. Nach einer Führung durchs Opernhaus mit Probenbesuch sowie einer Präsentation der verschiedenen Berufsgruppen an der Oper konnte jede Teilnehmerin in einer Kleingruppe in zwei verschiedene Berufe hineinschnuppern und mit den Mitarbeitern ins Gespräch kommen. Wir danken den Kollegen der Haustechnik, den Orchesterwarten, dem Pressebüro, der Rüstmeisterei, der Bibliothek, der Buchbinderei, der Tontechnik, den Inspizienten und dem künstlerischen Betriebsbüro für die freundliche Mitarbeit bei dieser Aktion!

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17.04.2013

Die Inszenierung totaler Einsamkeit: Jan Bosse im Gespräch mit Jörg Königsdorf

Jörg Königsdorf: Ungeachtet seines Erfolges hat Verdis RIGOLETTO auch Kritik und Spott hervorgerufen. Bemängelt wurden insbesondere die Unwahrscheinlichkeiten der Handlung. Ist RIGOLETTO ein gutes Theaterstück?

 

Jan Bosse: RIGOLETTO ist ein wunderbares Stück. Die Angriffe stammen ja im Wesentlichen aus einer Zeit, in der Realismus und die Glaubwürdigkeit der Bühnenhandlung als Qualitätsmaßstab galten. Ich finde gerade die Punkte spannend, an denen das Stück unglaubwürdig konstruiert erscheint – die surreale Verzerrung und die albtraumhafte Wahrnehmung der Welt um die Hauptfigur herum sind für mich große Themen des RIGOLETTO. Rigolettos Leben ist ja auch eine Konstruktion aus lauter Widersprüchen, die im Laufe des Stückes allmählich zerfällt. (weiterlesen…)

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05.04.2013

Sicht III – „Wie man findet, was man nicht sucht“ / Neue Szenen in der Tischlerei

Sehr, sehr oft kommen Mitglieder des Deutschen Bundestages in die Redaktion der Nowaja Gaseta zu uns, auf eigenen Wunsch, mit Reportern, Fotografen und allem. Sie melden sich an, sie möchten mit uns ein Gespräch haben. Wir nehmen uns die Zeit, setzen uns hin, führen stundenlange Gespräche mit ihnen, erklären ihnen Russland von A bis Z, von vorne bis hinten, und was ist das Resultat? Es passiert nichts, rein gar nichts. Sobald es um konkrete Fragen geht, um einen aktiven Beitrag, flüchten sie sich in hohle Phrasen, schließlich haben unsere Schilderungen den Bedarf an politischer Exotik bereits gedeckt. (Anna Politkowskaja, 2004)

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05.04.2013

Sicht II – „It will be rain tonight“ / Neue Szenen in der Tischlerei

„Ich versuche in meinen Texten immer, konkrete Bezüge zu einem tatsächlichen Ereignis zu vermeiden. […] Es ging mir nicht um die Abbildung einer historischen Situation, so sehr sie für mich auch eine zentrale Rolle gespielt hat. […] Das war beim Schreiben zwar wesentlich, aber nicht Inhalt des Stücks, und deshalb habe ich es [die historische Situation] gar nicht erst als Kontext angegeben, da man sonst das Leid anderer als Rechtfertigung der eigenen Arbeit benutzt, was ich unlauter finde und zynisch. Außerdem verliert der Text an Bedeutung und Dimensionen, wenn man ihn zu konkret macht und auf eine Ebene begrenzt.“ (Sarah Kane am 8. Februar 1998 über ihre Stücke „Zerbombt“ und „Gesäubert“)

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05.04.2013

Sicht I – „Die Unterhändlerin“ / Neue Szenen in der Tischlerei

„Eine womöglich noch tiefere Wahrheit aber ist es, dass das Subjekt, das ich bin, an das Subjekt, das ich nicht bin, gebunden ist, dass wir jeweils die Macht haben, zu zerstören, und der Möglichkeit ausgesetzt sind, zerstört zu werden. Wir sind wechselseitig in diesem prekären Verhältnis bestimmt. Unser aller Leben ist in diesem Sinn prekär.“ (Judith Butler, „Krieg und Affekt“)

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11.03.2013

Notizen zur vierten Mäuseversammlung!

Bei der letzten Opernmäuse-Versammlung drehte sich alles rund um das Thema Kostüm:

Wie entsteht ein Opernkostüm? Wer denkt sich das aus? Was ist eine Figurine und was ein Schnittmuster? Was sind die Kniffs und Tricks bei der Anfertigung von Opernkostümen? Diese Fragen können unsere Opernmäuse, die Mitglieder unseres Kinder-Opernclub für 5-9-jährige, mittlerweile alle beantworten, nachdem sie viele interessante Dinge über Opernkostüme erfahren und ausgewählte Kostüme genauer unter die Lupe genommen haben.

Anschließend haben alle Mäuse selbst Hand angelegt und mit Stoffresten, Fotos und bunten Malstiften ihre eigenen Kostümentwürfe angefertigt.

Bildimpression finden sich hier!

 

 

 

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