Der Blog

Im Blog der Deutschen Oper Berlin möchten wir mit Ihnen zusammen unsere Geschichte aufleben lassen, über unsere aktuellen Premieren, Vorstellungen und Künstler ins Gespräch kommen und über unsere Jugendarbeit informieren. Eine feste Rubrik wird die historische Kolumne von Curt A. Roesler sein, in der ein ganz besonderes historisches Ereignis beleuchtet wird und Sie einladen möchte, uns Ihre Geschichten zur Geschichte der Deutschen Oper Berlin zu erzählen. Jeweils ein „Foto der Woche“ möchte Ihnen die Deutsche Oper Berlin aus einer etwas anderen Perspektive nahebringen. Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!

20.12.2012

„Erweitern die Phantasie“

Panama in der Tischlerei!

Seit eineinhalb Wochen laufen die Proben für die Kinderoper “Oh, wie schön ist Panama”. Die Reise in das unbekannte Sehnsuchtsland hat also begonnen und mit im Gepäck haben wir natürlich viele, herrlich duftende Bananen!

Für die chinesische Komponistin des Stücks Lin Wang (*1976) hat die Reise nach Deutschland leider noch nicht begonnen, da es mit dem Visum nicht so klappt, wie zunächst erhofft. Nun warten wir alle gemeinsam sehnlichst auf ihre Ausreisegenehmigung. Der Austausch mit Lin findet momentan allein per Email oder Telefon statt, an das Panama-Ensemble schrieb sie aus China folgende Worte:

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07.12.2012

Janáček in Charlottenburg

Auf 13 Janáček-Premieren kann die Deutsche Oper Berlin zurückblicken. Das ist nicht übermäßig viel, aber auch nicht so wenig. Vor dem 2. Weltkrieg allerdings ist nur eine einzige Oper von Leoš Janáček erklungen, und diese auch nur zwei Mal. Allerdings war der Komponist selbst am 31. Mai 1926 zur Premiere KATJA KABANOWA angereist und lobte die Produktion anschließend in den höchsten Tönen, ja, die Aufführungen der Oper in seiner Heimat waren ihm von da an fad geworden.

1954 ging es mit JENUFA los, 1957 folgte zum zweiten Mal KATJA KABANOWA. Drei weitere Inszenierungen der JENUFA sollten bis 2012 folgen, eine dritte von KATJA KABANOVA und drei Raritäten: DIE AUSFLÜGE DES HERRN BROUČEK, AUS EINEM TOTENHAUS und DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN. AUS EINEM TOTENHAUS sogar zwei Mal. (weiterlesen…)

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05.12.2012

Jenseits der Bühne

70 Jugendliche, ein Regie-Team und eine Aufgabe: DER RING: NEXT GENERATION.

Wir proben seit Oktober, singen, tanzen, musizieren, aber auch jenseits der Probenbühne sind wir fleißig am Recherchieren, Organisieren und Kopieren.

Mein bester Freund ist mittlerweile der Kopierer geworden: Ob A4 auf A3 oder Papier nachfüllen, mittlerweile kenne ich alle Kniffe, die man braucht, um mit diesem Monstrum fertig zu werden. Nicht selten kam es anfangs vor, dass dieses Gerät urplötzlich in aggressives Piepen ausbrach und ich auf dem Dramaturgie-Flur nervös nach Hilfe suchen musste. Aber es hatte auch etwas Gutes: So kam ich ins Gespräch mit den hiesigen Dramaturgen und Mitarbeitern. (weiterlesen…)

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