Der Blog

Herzlich Willkommen im Blog der Deutschen Oper Berlin! An dieser Stelle laden wir Sie ein, mit uns gemeinsam über aktuelle Premieren und Repertoirevorstellungen ins Gespräch zu kommen. Wir nehmen Sie mit auf die Reise in die belebte Vergangenheit des Hauses, erzählen Geschichten seiner Protagonisten, geben tiefere Einblicke in die vielfältige Jugendarbeit und stellen ihnen wunderbare Künstler/Innen vor. Wir freuen uns auf Sie und ihre Kommentare!

29.11.2013

„Bei der Arbeit atme ich mit den Sängern“

Regisseur Christof Loy im Gespräch mit Kai Luehrs-Kaiser über sein Opern-Credo, die Angst vor Berlin – und die offene Rechnung mit Falstaff

Christof Loy, geboren 1962 in Essen, gilt als einer der erfolgreichsten Opernregisseure in Deutschland. Mit Inszenierungen bei den Salzburger Festspielen, am Londoner Covent Garden und im Brüsseler „La Monnaie“ erlangte er vielfach internationale Aufmerksamkeit. Nach „Jenůfa“ (2012) ist Verdis letzte Oper „Falstaff“ erst seine zweite Arbeit in Berlin. (weiterlesen…)

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14.11.2013

Die Gewitztheit des alten Mannes – Donald Runnicles über „Falstaff“

Im November steht die Deutsche Oper Berlin ganz im Zeichen von Giuseppe Verdi. Höhepunkt der Verdi-Wochen ist die Premiere von Verdis letzter Oper „Falstaff“. Regie führt Christof Loy, am Pult steht Generalmusikdirektor Donald Runnicles, der im Interview mit Dramaturgin Dorothea Hartmann über seine große Liebe zu Verdi und besonders zur „Falstaff“-Partitur spricht. (weiterlesen…)

12.11.2013

Unvergessliche Jazz-Balladen

Die BigBand der Deutschen Oper Berlin würdigt Nat King Cole

Als Jazz-Pianist und Sänger schrieb er Musikgeschichte. Vor allem mit seinen balladesken Songs prägte sich Nat King Cole (1919-1965) weltweit in die Gehörgänge ein. Auch bei jenen Menschen, die sich sonst weniger mit Jazz befassen. „Unforgettable“, unvergesslich, ist die Musik des Mannes aus Montgomery/Alabama. Und unter diesem Motto steht auch die Hommage an Nat King Cole durch die BigBand der Deutschen Oper Berlin. (weiterlesen…)

08.11.2013

Der Schlager und ich

Als Nicole 1982 mit ihrem Lied „Ein bisschen Frieden“ den Grand Prix Eurovision de la Chanson gewann, war ich sechs Jahre alt und erwartete – vermutlich in einen jener Achtziger-Jahre Frottier-Bademäntel gewandet – hochnervös die Punktevergabe vor dem heimischen Fernseher. Vermutlich lief zuvor die „ZETT-DE-EFF-Hitparade“ mit dem König des Staccato: Dieter Thomas Heck. Überhaupt war 1982 ein erstaunliches Schlagerjahr, denn während Wolfgang Petrys Himmel brannte, weilte Roger Whittaker in Albany und Gottlieb Wendehals war in Blankenese unterwegs. Stephan Remmler und seine Formation „Trio“ hingegen hatte es nicht so mit der Ferne, die Neue-Deutsche Welle- Urgesteine blieben lieber Da-da-da.

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06.11.2013

Die Erotik dicker Männer

Uwe Friedrich im Gespräch mit Christof Loy

In Giuseppe Verdis letzter Oper FALSTAFF besteht die Oberfläche daraus, dass ein älterer Herr vergeblich zwei Frauen in den besten Jahren nachstellt. Ist das wirklich alles oder gibt es in Ihrer Sicht auf dieses Werk noch andere Themen?

Ich habe mir viele Gedanken darüber gemacht, dass Verdi diese Oper als alter Mann geschrieben hat und dass es um die Melancholie eines alten Mannes geht, der auf das Leben in seiner großen Vielfalt zurückschaut. Dabei fasziniert mich immer wieder, wie viel Vitalität und Jugendlichkeit diese Figur hat, die sicher im letzten Lebensdrittel steht. Das ist für mich das Hauptthema: Wie viel Jugend steckt immer noch im Alter? (weiterlesen…)

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06.11.2013

COSÌ FAN TUTTE III

Die Arbeit setzt bei der Normalität des Alltags an. Statt die Handlung von COSÌ FAN TUTTE zu erzählen, wie sie im Libretto steht, werden Themen in den Blick genommen, die in dieser Oper virulent sind: die Frage nach dem Einzelnen und die nach seiner Beziehung zu anderen. Es entsteht eine assoziative Weiterschreibung und Übermalung der Partitur, die annähernd vollständig erklingt. (weiterlesen…)

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