Der Blog

Herzlich Willkommen im Blog der Deutschen Oper Berlin! An dieser Stelle laden wir Sie ein, mit uns gemeinsam über aktuelle Premieren und Repertoirevorstellungen ins Gespräch zu kommen. Wir nehmen Sie mit auf die Reise in die belebte Vergangenheit des Hauses, erzählen Geschichten seiner Protagonisten, geben tiefere Einblicke in die vielfältige Jugendarbeit und stellen ihnen wunderbare Künstler/Innen vor. Wir freuen uns auf Sie und ihre Kommentare!

06.11.2013

COSÌ FAN TUTTE III

Die Arbeit setzt bei der Normalität des Alltags an. Statt die Handlung von COSÌ FAN TUTTE zu erzählen, wie sie im Libretto steht, werden Themen in den Blick genommen, die in dieser Oper virulent sind: die Frage nach dem Einzelnen und die nach seiner Beziehung zu anderen. Es entsteht eine assoziative Weiterschreibung und Übermalung der Partitur, die annähernd vollständig erklingt. (weiterlesen…)

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23.10.2013

COSÌ FAN TUTTE II

Der Maler Alexander Rodtschenko hat in den 1920er für sich einen entscheidenden Schritt getan, als er sich entschloss, auf der Leinwand nichts mehr „darstellen zu wollen“. Er bemalte ganze Leinwände mit einer einzigen Farbe, so entstanden monochrome Bilder in Rot, Gelb und Blau. Rodtschenko hat sich danach vom Kunstschaffen zurückgezogen und Möbel, Geschirr, Flugzeuge und Arbeitskleidung, also Gebrauchsgegenstände aller Art, hergestellt. Die Krise der Repräsentation setzt sich in den Künsten seit einem Jahrhundert fort. (weiterlesen…)

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21.10.2013

COSÌ FAN TUTTE I

Die Versuchsanordnung lautet: Fragile Realitäten treffen aufeinander. Keine der Realitäten ist umfassend und damit so geschaffen, dass sie die anderen Realitäten vereinnahmt, keine ist vorherrschend. Das Experiment untersucht insbesondere, was passiert, wenn auch die Realität der Mozart-Welt zu einer fragilen Realität erklärt wird. (weiterlesen…)

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21.10.2013

Inszenierung und Experiment

Das Repertoire der bedeutenden Werke ist eine Herausforderung, der sich das Medium Oper in seiner Realisierung als Aufführung, als Inszenierung immer neu stellen muss.

Unser Forschungsprojekt  „Zwischen Hermeneutik und Performativität“  an der Kunstuniversität Graz diskutierte in der Theorie die Möglichkeiten, mit der Inszenierung von Werken des Opernrepertoires umzugehen, … (weiterlesen…)

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